Denkn Gut

Die Geschichte fing mit meinem Vater Michael im Jänner 2016 an.

Er möchte das Erbe vom Denkn Gut auf seine Töchter Stefanie und mich Bettina Jaksch aufteilen.

Wir (hauptsächlich mein Mann Martin Jaksch) gründeten vor 7 Jahren einen Pionierhof von richtiger Freilandhaltung mit Schweinen, so hatte mein Vater im Sinn, das er uns das klein bäuerliche Sacherl und eine fantastische Wiese in der Nähe vom Konrad Lorenz Institut überschreibt. Meiner Schwester den forstwirtschaftlichen Teil vom Erbe überschreibt, damit es gerecht aufgeteilt ist.

Der erste Schritt dazu war, das wir uns zu einem umsichtigen Anwalt Namens Dr. Hubinger Herbert https://www.rechtsanwalt-hubinger.at suchten. Er hatte die Übergabe sehr gut vorberreitet und somit musste uns die Grundverkehrskommission noch die Erlaubniss für die Teilung geben. Im Oktober bekamen wir dann den Bescheid dass die Teilung durchgegangen ist. Wir freuten uns riessig über den Erfolg, das wir jetzt unseren eigenen Hof besitzen!

Doch die Freude schwand sehr schnell wieder, da wir ca. nach einem Monat eine E-Mail von unserem Rechtsanwalt erhielten, wo wir von der Gemeinde Grünau aufgefordert wurden für das Land Oberösterreich ein Betriebskonzept von unserer bevorstehenden Landwirtschaft in der Grünau zu schreiben. Mittlerweile ist von unserer Seite das Verständnis da, denn das bäuerliche Sacherl von meiner Grossmutter steht ca. 15 Jahre still und gesetzlich ist es so:  wenn über 5 Jahre eine Landwirtschaft still liegt, ist es dann eine Neugründung von einem landwirtschaftlichen Betrieb. Die Gemeinde beauftragt dann einen Prüfer vom Land, ob der Hof auch lebensfähig ist. Durch eine solche Prüfung mussten wir dann auch.

Die Prüfung: Ich sträubte mich mit Haut und Haaren und so vergingen zwei Monate und es wurde Dezember. Ich gab mich geschlagen und schrieb ein Betriebskonzept, dies landete in Linz bei der Agrarbehörde beim Herrn Dipl. Ing. Siegfried Ellmauer. Nach dem er das Konzept gelesen hat und er selber einen Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieb zu Hause betreibt, konnte er sich das gut Vorstellen und wir machten uns einen Besichtigungstermin aus. Unsere Nerven lagen blank, denn es lag unsere ganze Zukunft in der Hand dieses Mannes. Der Tag X kam und er staunte, sprach uns ein grosses Lob aus! Unser Hof sei Pionierarbeit, wir arbeiten Ökologisch und Wirtschaftlich! Doch die Frage wie wir das in der Grünau verwirklichen wollen und von der Landwirtschaft leben wollen, beschäftigte ihn sehr und sprach ein Machtwort aus: Wir benötigen noch ein Stück Wald dazu! Punkt!

Jetzt zu meinem Vater, er erhielt die Nachricht von mir und ein grosses Dankeschön an ihn, denn er gab uns noch ein Stück Wald für die Land und Forstwirtschaft dazu und räumte die Steine für unsere Zukunft aus den Weg!

Der Herr DJ Siegfried Ellmauer kam zur zweiten Besichtigung, doch diesmal in die Grünau zu unserem zukünftigen Besitz inklusive Wald.Wir trafen uns in der Gemeinde und besprachen die aktuellen Stand der Dinge. Die Gemeinde Grünau gab uns somit auch grünes Licht für die Überabe!

Jetzt war die grosse Hürde geschafft, doch natürlich musste unser Anwalt den Übergabevertrag wieder umschreiben und erneut zum Notar für die Unterschriften, dann ging der Vertrag wieder zur Grundverkehrskommission nach Gmunden. Jetzt haben wir April 2017 und warten gespannt das Ergebnis ab, doch wir sind sehr zuversichtlich und begannen schon mal mit dem Umbau vom Denk’n Gut!

Wenn alle guten Geister mit uns sind, können wir Ende August mit unserer kleinen Farm übersiedeln!

Eure Schweinehirten

Bettina und Martin

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